Grippeimpfung – kleiner Pikser mit großer Wirkung
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Grippeimpfung – kleiner Pikser mit großer Wirkung
„Gib der Grippe eine Abfuhr!“ – unter diesem Motto hat die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) Mitte September saisonbedingt eine bundesweite Aktion zur Influenza-Bekämpfung gestartet. Vor allem über 60-Jährige, chronisch Kranke und immungeschwächte Menschen sind aufgerufen, sich mit einer Impfung vor einer Influenza-Infektion zu schützen.
Die Aktion ist Teil der Präventionsinitiative, die die KBV zusammen mit den Kassenärztlichen Vereinigungen im vergangenen Jahr initiiert hat. In diesem Jahr ist der thematische Schwerpunkt das Impfen. Ziel ist es, in der Bevölkerung ein größeres Bewusstsein dafür zu schaffen und die Durchimpfungsraten zu steigern. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts lässt sich zum Beispiel nur jeder zweite 60-Jährige gegen Grippe impfen.
Um die Ärzte bei der Ansprache der Patienten zu unterstützen, stellt die KBV eine Reihe von Informationsmaterialien zur Verfügung. Neben einem Plakat und einer Wartezimmerinformation zur Grippeschutzimpfung gibt es unter anderem einen Flyer mit einem Impfkalender, FAQs und mehrere Videos. Darüber hinaus finden vielerorts Aktionen und Veranstaltungen statt, die auf den Nutzen des Impfens hinweisen.
Impfung ist der beste Schutz vor einer Influenza
Mit der kalten Jahreszeit beginnt auch wieder die Grippesaison. Einfache Erkältungen, begleitet von Naselaufen und Husten sind nicht zu verwechseln mit einer Influenza. Diese schwerwiegende Erkrankung geht einher mit hohem Fieber, heftigen Kopf-, Muskel- und Gliederschmerzen. Der einfachste und wirkungsvollste Schutz gegen Grippeviren ist die Impfung. Vor allem Risikogruppen, wie Personen über 60 Jahre, chronisch kranke und immungeschwächte Menschen, Schwangere sowie all jene, die berufsbedingt viel Kontakt zu anderen haben, schützt ein kleiner Pikser vor den mitunter lebensbedrohlichen Folgen. Die beste Zeit, um sich impfen zu lassen, sind die Herbstmonate von September bis November.
Für diejenigen, die zu einer Risikogruppe gehören, übernimmt die Krankenkasse auf jeden Fall die Impfkosten, die Praxisgebühr entfällt. Einige Kassen bezahlen die Impfung auch für Versicherte, die nicht zu einer Risikogruppe gehören. Um die Impftermine nicht zu verpassen, besteht sogar die Möglichkeit, sich vom Arzt daran erinnern zu lassen. Patienten, die diesen sogenannten Recall-Service nutzen möchten, müssen eine Einverständniserklärung unterschreiben.
Dagmar Vohburger
Kassenärztliche Bundesvereinigung
Quelle: Quelle: http://www.kbv.de , Newsletter 30.09.2011

