Migranten und die letzte Lebensphase

Übernommen aus der
Ärzte Zeitung

Die letzte Lebensphase - nur mit einem Dolmetscher ist es bei türkischen Patienten nicht getan

Von Marion Lisson

Die richtigen Worte zu finden, wenn ein Mensch im Sterben liegt, ihm zuzuhören und seine Gedanken zu erfassen - Hausärzte wissen, wie schwer diese Aufgabe oft ist. Die Nähe vom Tod verstärkt bei vielen Patienten das Bedürfnis, verstanden zu werden und jene, denen man sich anvertraut hat, zu verstehen. Besonders schwierig ist es für Mediziner, wenn der Patient eine andere Sprache spricht und aus einer fremden Kultur kommt oder eine andere Religion hat. Nicht selten gibt es dann Mißverständnisse und Probleme zwischen Arzt und Patient.

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http://www2.aerztezeitung.de/docs/2006/08/29/151a0203.asp?cat=/politik/pflege