Internationales Hospitationsprogramm Pflege und Gesundheit
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- Kategorie: für Fachkräfte
Januar 2007 Pressemitteilung
Ein Programm der Robert Bosch Stiftung
Programmdurchführung:
G-plus – Zentrum im internationalen Gesundheitswesen
Alfred-Herrhausen-Straße 44
58455 Witten
Neue Ausschreibung mit erweiterter Zielgruppe:
Internationales Hospitationsprogramm Pflege und Gesundheit
Robert Bosch Stiftung verlängert Hospitationsprogramm bis November 2008 / Öffnung des Programms für weitere Fachkräfte im Gesundheitssektor
Seit über drei Jahren fördert die Robert Bosch Stiftung im Rahmen ihres Internationalen
Hospitationsprogramms engagierte Fachkräfte aus der Pflege, die über Hospitationen im Ausland neue
Erkenntnisse für ihren Tätigkeitsbereich erhalten möchten. Inzwischen hat die Stiftung das erfolgreiche
Programm in einer dritten Programmphase bis November 2008 verlängert und zudem für weitere
Berufsgruppen im Gesundheitssektor geöffnet.
Ab sofort können sich für das Internationale Hospitationsprogramm Pflege und Gesundheit nicht nurPflegende, sondern auch Fachkräfte aus anderen Gesundheitsberufen wie beispielsweise
Physiotherapeuten, Logopäden oder Diabetesberater für Hospitationen im Ausland bewerben. Die
Robert Bosch Stiftung gewährt dafür Zuschüsse zu Reise- und Aufenthaltskosten. Antragsberechtigt
sind Fachkräfte in leitenden Funktionen oder mit Projektverantwortung, die Veränderungen in ihrem
Tätigkeitsbereich planen oder umsetzen. Im Zentrum des Hospitationsvorhabens müssen mindestens
eine fachliche Fragestellung sowie konkrete Pläne für die Umsetzung der neuen Erkenntnisse in
Deutschland stehen.
Das Programm soll Fachkräfte und deren Einrichtungen unterstützen, Lösungen für ein zukunftsfähiges
Gesundheitswesen in Deutschland zu entwickeln. „Der ‚Blick über den Tellerrand’ kann dabei wichtige
Impulse geben“, so Dr. Elke Donath, Leiterin des Instituts G-plus, das das Programm im Auftrag der
Stiftung durchführt: „Die Erfahrungen an ausländischen Einrichtungen fördern nicht nur die
Persönlichkeitsentwicklung der Teilnehmer. Sie erweitern zudem deren Fachkompetenz und
ermöglichen konkrete Ideen und Lösungen für die eigene Berufspraxis.“
Einen besonderen Stellenwert wird zukünftig die individuelle Beratung der Programmteilnehmer bei der
Umsetzung neuer Projekte nach ihrer Rückkehr aus dem Ausland einnehmen. Dr. Elke Donath:
„Während die Rückkehrer vor Tatendrang sprudeln, gibt es in den Einrichtungen häufig große
Vorbehalte gegenüber Veränderungen. Hier werden wir zukünftig stärker unterstützen und moderieren.“
Erfolgreich etabliert hat sich das inzwischen knapp 50 Mitglieder zählende Netzwerk der
Programmteilnehmer, dem Fachkräfte aus unterschiedlichen Bereichen des Gesundheitswesens
angehören. Dr. Elke Donath: „Dieses Netzwerk hat sich zu einem beeindruckenden Experten-Forum
entwickelt, an das sich die Teilnehmer jederzeit bei Fachfragen und Problemen wenden können.“
Informationen zum Internationalen Hospitationsprogramm Pflege und Gesundheit,Bewerbungsunterlagen sowie zahlreiche Erfahrungsberichte können beim Institut G-plus angefordert
oder unter www.g-plus.org abgefragt werden.G-plus – Zentrum im internationalen Gesundheitswesen
Alfred-Herrhausen-Straße 44, 58455 Witten
Tel. 02302/915268
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www.g-plus.org

