die Mikroalbuminurie
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Dienstag, 6. November 2007
Indikator für renale und kardiovaskuläre Risikoreduktion - die Mikroalbuminurie
Es wurden 216 Typ-2-Diabetiker mit einer bekannten Mikroalbuminurie während einer zweijährigen Evaluationsperiode eingeschlossen und im Folgenden für acht Jahre nachuntersucht. Remission und eine 50-prozentige Reduktion der Mikroalbuminurie wurde definiert über einen Shift zu einer normalen Albumin-Ausscheidung und über eine 50-prozentige Reduktion der Mikroalbuminurie vom Ausgangslevel. Die Assoziation zwischen einer reduzierten Mikroalbuminurie und dem ersten Auftreten eines renalen oder kardiovaskulären Ereignisses wurde untersucht, sowie die jährliche Abnahme der glomerulären Filtrationsrate (eGFR).
Ergebnisse:
12 Ereignisse wurden bei 93 Patienten mit einer 50-prozentigen Reduktion der Mikroalbuminurie innerhalb des Nachuntersuchungszeitraums beobachtet vs. 35 Ereignisse bei 123 Patienten ohne eine 50-prozentige Reduktion. Die kumulative Inzidenz-Rate von Ereignissen war signifikant niedriger bei Patienten mit einer 50-prozentigen Reduktion. Eine Regressionsanalyse zeigte, dass das adjustierte Risiko für Ereignisse bei Patienten nach einer 50-prozentigen Reduktion bei 0,41 lag (95 % CI 0,15–0,96). Zusätzlich war die jährliche Abnahme der eGFR bei Patienten mit einer 50-prozentigen Reduktion signifikant geringer als bei denen ohne eine Reduktion.
Fazit:
Die vorliegende Studie bietet klinische Evidenz, dass eine Reduktion der Mikroalbuminurie bei Typ-2-Diabetikern zu einer klinisch relevanten Reduktion von renalen und kardiovaskulären Ereignissen führt.
Quelle:
Shin-ichi Araki, Masakazu Haneda, Daisuke Koya, Hideki Hidaka, Toshiro Sugimoto, Motohide Isono, Keiji Isshiki, Masami Chin-Kanasaki, Takashi Uzu, and Atsunori Kashiwagi
Reduction in microalbuminuria as an integrated indicator for renal and cardiovascular risk reduction in patients with type 2 diabetes
Diabetes 2007; 56: 1727-1730

